Welche Formen gibt es bei Kleidern?

Jeder Mann, der sich nach neuen Kleidern umsieht, stellt sich unweigerlich immer wieder dieselbe Frage: Welche Form ist die richtige für mich?Kleider machen Leute. Doch jedes Kleid lässt die tragende Person anders wirken und hebt sowohl vorteilhafte als auch unvorteilhafte Bereiche des jeweiligen Körpers hervor. Und vor allem Männer wissen sich selten in den Formen […]
Jeder Mann, der sich nach neuen Kleidern umsieht, stellt sich unweigerlich immer wieder dieselbe Frage: Welche Form ist die richtige für mich?Kleider machen Leute. Doch jedes Kleid lässt die tragende Person anders wirken und hebt sowohl vorteilhafte als auch unvorteilhafte Bereiche des jeweiligen Körpers hervor. Und vor allem Männer wissen sich selten in den Formen und Schnitten zurecht zu finden und stehen vor der Frage: Welche Kleider passen zu mir?

Welche Kleiderformen gibt es?

Hier einmal eine Liste der Kleider, welche Du im Netz und in den Modehäusern finden wirst:

  • A-Linienkleid
  • Abendkleid
  • Babydoll-Kleid
  • Brautkleid
  • Bandeaukleid
  • Cocktailkleid
  • „Das kleine Schwarze“
  • Empirekleid
  • Etuikleid
  • Hemdblusenkleid
  • Neckholder-Kleid
  • Prinzesskleid
  • Shift-Kleid
  • Wickelkleid

Jedes dieser Kleider folgt seinen eigenen Schnitten und Formen.

Welche Kleiderform passt zu mir?

Und jetzt geht’s ans Eingemachte. Welche Figur hast Du? Welche Proportionen prägen dich?
In der Modesprache bezeichnen Buchstaben am aller besten welche Körperform du hast.
Die Synonyme hierzu sind alltäglichen Dingen nachempfunden und sollen keinesfalls beleidigen.
Also auch wenn Du ein Birnentyp bist, so ist das nur beschreibend zu verstehen, dass Du schmale Schultern und breite Hüften hast.

Hierzu gibt es die folgenden Typen:

  • Der A-Typ (oder auch Birnenfigur)
  • Der H-Typ
  • Der O-Typ
  • Der V-Typ (oder auch Dreiecksfigur)
  • Der X-Typ (oder auch Sanduhrfigur, bzw. 90-60-90)

Der A-Typ

Die Birne symbolisiert diesen Typ besonders. Da die Schultern eher schmal und zierlich sind, die Hüften hingegen umso breiter und ausgeprägter. Kleider, die Du trägst, sollten sich dabei vor allen auf deinen Oberkörper konzentrieren.

  • Schultern schmal und zierlich
  • Lange Arme
  • Flache Brustgegend
  • Flacher Bauch
  • Breite Hüften
  • Oberschenkel eher kräftig
  • Waden schlank

🛑 Das solltest Du meiden: Halte Dich fern von Kleidern, die im Hüftbereich enganliegend sind. Sie würden die Proportionen deiner Figur nur zu deutlich zum Ausdruck bringen.

✅ Das kannst Du tragen: Alles, was Muster hat bzw. asymmetrische Ausschnitte im Oberkörper! Betone deine Schulterpartie und beame dich zurück in die 80er mit Schulterpolstern. Die sind übrigens wieder In!

Der H-Typ

Diese Form ist definiert durch ein Rechteck (wie das H an sich auch). Du hast sowohl Schultern, Hüften als auch deine Taille jeweils in ähnlicher Breite. Das lässt, wenn man eine Linie um deinen Körper zieht, wie ein Rechteck erscheinen. Sorge vor allem dafür, dass deine Körperform und Kurven (über-)deutlich betont werden. An folgenden Merkmalen lässt sich der H-Typ identifizieren:

  • Schmaler Rücken
  • Flacher Brustbereich
  • Wenig Taille
  • Kaum Kurven im Schulterbereich
  • Wenig Taille
  • Wenig ausgeprägte Hüfte
  • Kleiner Po
  • Sportliche Figur
  • Lange, sportliche Beine

🛑 Das solltest Du meiden: Halte Dich fern von Kleidern, die deinem Körper Raum geben! Ballonkleider oder auch Oversized Kleider schmeicheln dir und deiner Figur absolut nicht

✅ Das kannst Du tragen: A-Linienkleider, Wickelkleider (enganliegend), Empirekleider und Hemd- bzw. Blusenkleider

Der O-Typ

Der Buchstabe O ist rundlicher als es diese Form sein sollte. Nur wäre „null“ Form nicht sonderlich Charmant. Hier möchtest Du aber vor allem von deiner Bauchregion ablenken und deine langen, schlanken Beine bzw. deinen Brustbereich hervorheben. Dies gelingt dir vor allem durch Tiefe Ausschnitte, wenig aufregende eher gedeckte Farben.

  • Schmale Arme
  • Schmale Beine
  • Schlanke Beine
  • Ausgeprägter Brustbereich
  • Ausgeprägtes Dekolleté
  • Rundlicher Bauch
  • Flacher Po
  • Volle, ausgeprägte Hüften

🛑 Das solltest Du meiden: Halte Dich fern von Kleidern, die eng anliegend sind, wie Etuikleider.

✅ Das kannst Du tragen: Gedeckte Farben und am besten Wickelkleider, Hemdblusenkleider und Empirekleider.

Der V-Typ

Analog zum A-Typ, ist es hier vor allem die umgedrehte Form. Jedoch sagt man einfach nicht „Umgedrehter Birnentyp“ sondern Dreieckstyp oder auch V-Typ. Hier sind die Schultern breit und die Hüften eher schmal. Dies ist häufig bei Männern der Fall, da sie von Natur aus einen ausgeprägteren Schulter- bzw. Brustbereich haben. Und damit meinen wir ausdrücklich nicht die Brüste an sich.

  • Ausgeprägter Schulterbereich
  • Breiter, muskulöser, ausgeprägter Rücken
  • Bauchumfang größer als Brustumfang
  • Taille kaum vorhanden
  • Hüften schmal
  • Kleiner Po
  • schlanke Keine

🛑 Das solltest Du meiden: Achte darauf, dass Du dich optisch streckst. Du hast einen deutlichen Oberkörper und solltest ihn nicht zu sehr unterstreichen. Das heißt Empirekleider oder tiefe, schulterfreie Ausschnitte und Kleider mit dünnen schmalen oder sogar Spaghettiträgern sind tabu.

✅ Das kannst Du tragen: Leicht zu merken ist, dass Dir alles, mit V-Ausschnitt gut steht! Begib dich auch in den Bereich von Neckholderkleidern oder asymmetrischen One-Shoulder Kleidern. Diese strecken deinen Oberkörper optisch, sodass die überproportionale Breite mit Länge ausgeglichen wird.

Der X-Typ

Hier assoziieren wir häufig auch eine Sanduhr: Oben und unten breit, in der Mitte dünn und schmal. Baywatch spricht auch von den sogenannten „Idealmaßen“ 90-60-90.

  • Schultern und Hüften gleich Breit
  • Taille schmal
  • Ausgeprägte Brust
  • Flacher Bauch
  • Ausgeprägter Po und Hüften
  • Oberschenkel sportlich bis kräftig

🛑 Das solltest Du meiden: Schnitte, die mit viel Stoff noch mehr Fülle erzeugen, sowie Oversized Varianten oder zu kleine Cocktail- sowie Minikleider

✅ Das kannst Du tragen: Etuikleider, Wickelkleider und alles mit V-Ausschnitt

Geschrieben von Der Mann Im Kleid

Seit meiner Jugend trage ich das gewisse Etwas. Meine engsten Vertrauten wissen zwar nichts davon, dennoch macht es mich aus. Es ist die Freiheit zu tun, was ich möchte und „man“ einfach nicht macht. Ich fühle mich dabei vollkommen, angekommen und einfach nur wohl. Dennoch bin ich nicht das, was „man“ sich klassisch unter einer solchen Person vorstellen würde. Weder stehe ich auf liebe Mitmenschen gleichen Geschlechts, noch möchte ich meines wechseln. Ganz im Gegenteil. Ich bin zu einhundert Prozent zufrieden mit mir und meinem Körper. Und so empfindet es auch meine Partnerin, welche ich über alles Liebe. Sie weiß es nicht nur, sondern unterstützt mich auf ganzer Linie. Nun freut es mich sehr, dass ich dich inspiriere. Egal ob Du nur neugierig bist, einen Frau bist mit einem Partner, der das selbe macht wie ich – oder einfach ein Mann bist, der gerne täte aber nicht kann oder sich nicht traut.

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1 Comments

1 Kommentar

  1. Hallo
    Thema Kleiderformen
    Ich habe mir erst kürzlich ein festliches Feminines Kleid gekauft und wie es so ist sind die Proportionen bei Männern etwas anders verteilt.
    Deshalb habe ich bei dem Kleid noch mehr als sonst auf die Form geschaut und ich kann sagen es lohnt sich, oben über die Brust ist es Körpernah
    und unten rum fliesst es wallend leicht über das Knie macht riesigen Spass es zu tragen, dazu auch schon mal Pumps mit Absatz 8 cm darunter meine Dessous BH und Höschen mit Strumpfhalter und echte Nylonstrümpfe mit Naht.
    Was soll ich also sonst noch sagen lieber locker und gewisse Problemzonen kaschieren als den letzten Modeschrei eng und unbequem zu tragen.

    Antworten

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