Der Mann im Sommerkleid – Männer in Kleidern im Sommer

Der Sommer gibt mal wieder richtig Vollgas. Für meinen Geschmack zu viel, wenn man nicht gerade Urlaub hat, oder?

Völlig zurecht stellen sich Mann und Frau derzeit die Frage: was zieh ich an? Wie kurz darf‘s denn sein ;-)? Und welche Farb- und Stoffauswahl passt perfekt

Kurz aber zu euren Insta DMs und Emails: mir geht es gut 🙂. Ja es wurde ruhig um mich. Der Job spannt mich derzeit enorm ein und noch ein, zwei private Dinge. Und dann ist da noch diese Hitze. Und um die soll es heute gehen. Um die Hitze und um Kleider in Meetings.

Was trägst du wenn es warm ist?

Das kommt ganz darauf an wie warm! Aber definitiv äußerst selten Strumpfhosen ;-). Die kommen mir derzeit nicht an die Beine. Auch wenn es den nötigen Glanz und Glamour verleiht, da ich derzeit ohnehin nur im Homeoffice bin, passt das.

Viel interessanter ist doch die Frage: „was drüber?“. Und ich erhielt heute von meiner Frau ein ausgesprochen charmantes Lob für die sommerliche Farbauswahl Pink.

Tamaris Keilsandaletten (es wurden dann doch nicht die Pumps auf dem Bild) mit pinken Riemchen sind nicht nur leise im Office sondern auch absolut DER Hingucker und bequem. Dazu ein Hilfiger Polokleid in Pink – perfekt. Ich trage ohnehin gern Poloshirts, daher kam mir der Fang neulich allzu gelegen. Und ich muss zugeben diese Dinger sind der Bringer für heiße Sommeroutfits.

Mann im Polokleid

Immer wenn es beruflich vor die Kamera geht, wird es schwierig mit dem Outfit. Daher fügen sich manche Kleidungsstücke in Meetings „noch“ in ein eher traditionell männliches Bild ein – oder zumindest Uni. Egal ob es die schwarze oder weiße Bluse ohne Spitze und Muster ist. Oder der Navy Blazer: das fällt nicht sonderlich auf. So auch das neue Polokleid.

Und so hatte ich heute einmal wieder Lust auf ein Geheimnis im Termin und warf mir das entsprechende Kleid über.

Der Kundentermin startete und sie merkte nichts. Oder lies sich nichts anmerken, das kann natürlich auch sein.

Es ist ohnehin spannend und ermutigend zu wissen, dass jeder mit sich selbst zu sehr beschäftigt ist, als dass man auf DEINE Kleidung primär achtet.

Warum Kleider im Sommer auch Männern gehören

Witzig finde ich übrigens, dass es massig Zeitungsartikel darüber gibt, dass Männer Kleider und Röcke tragen, weil es ihnen die Kleiderordnung verboten hat kurze Sachen ins Büro auszuführen.

Sie rebellierten also dagegen, dass ihnen die Kleider“Ordnung“ vorschreiben sollte, was sie zu tragen haben. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wo dieser Trend noch hinführen wird.

Wie sieht deine Meinung dazu aus? Trägst du Kleider und Röcke im Büro – und welches Geschlecht bist du? Lass gerne einen Kommentar dazu da.

Geschrieben von Der Mann Im Kleid

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1 Comments

1 Kommentar

  1. Ich habe als Mann absolut weibliche Kurven, schmale Taille, breites Becken und Naturbrüste. Deshalb trage ich nur noch Frauenkleider. Auch bei der Arbeit im Büro. Und warum? Weil sie mir super stehen und ich mich unheimlich wohl darin fühle. Dazu schminke ich mich und habe mir meine Haare lang wachsen lassen. Da ich kaum Bartwuchs habe, halten mich die meisten, die mich nicht kennen, für eine Dame. Ich habe meine Männergarderobe komplett entsorgt und bin stolze Besitzerin von mindestens 12 Sommerkleider, einige Winterkleider, unzähligen Blusen, Damenpullis, Röcken, Pumps und Damenstiefeln. Im Schwimmbad trage ich Damen-Badeanzüge und dusche auch in der Damenabteilung. Noch nie hat mich jemand dort als Mann erkannt, wahrscheinlich wegen meiner großen weiblichen Brüste, die ich in der Damendusche ohne Scheu, den anderen Damen präsentiere. Nur mein einziges männliches Stück, im unteren Körperbereich, bleibt dabei bedeckt. Ich lebe so seit einiger Zeit komplett als Frau und fühle mich unsagbar wohl dabei. Meine Chefin, mit der ich mich duze, spricht mich nur noch mit meinem weiblichen Vornamen, den ich mir selbst gegeben habe, an und geht gelegentlich sogar mit mir shoppen. Meine Freundin ist neidisch auf meine Oberweite und geht sexuell total ab, wenn sie sie bearbeiten kann. Seitdem ich die männliche Fassade hinter mir gelassen habe, bin ich ein außergewöhnlich, glücklicher Mensch geworden.

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